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Arzneiwahl mit Vital Sensation oder klassischer Methode. Beispiele aus den Anacardiaceae und Hamamelidae.

Produktinformationen "Arzneiwahl mit Vital Sensation oder klassischer Methode. Beispiele aus den Anacardiaceae und Hamamelidae."

Die von Rajan Sankaran entwickelte Methode "Vital Sensation" hat sich weltweit bei zahlreichen Therapeuten für die homöopathische Arzneimittelfindung bewährt und durchgesetzt. Auch der Homöopath Klaus Löbisch arbeitet inzwischen schwerpunktmäßig mit diesem System. Im vorliegenden Vortrag berichtet er für welche Fälle "Vital Sensation" besonders geeignet ist und wann er mit klassischen Methoden effizienter arbeitet.

Für die Nutzung von "Vital Sensation" müssen Beschwerden und Empfindungen differenziert beschreibbar sein. Löbisch erläutert, wie die Art der Symptombeschreibung bereits wertvolle Hinweise, z. B. auf die Arzneimittelreiche, geben kann: Eine Polarität der Empfindungen deutet oft auf den Bedarf einer Pflanzenarznei. Viele wechselhafte Regungen in rascher Folge weisen hingegen eher auf Mittel aus dem Tierreich. Generell äußern sich Empfindungsqualitäten bei den Pflanzenarzneien klarer als bei mineralischen Mitteln, bei denen Beschwerden meist eher auf funktionaler Ebene beschrieben werden.

Anhand zweier großer Pflanzenfamilien, den Anacardiaceae und den Hamamelidae, stellt der Referent deren charakteristische Empfindungen und die daraus folgende Anwendung von "Vital Sensation" vor. Bei den Anacardiaceae kommen meist Qualitäten wie Gefangen-sein, Steifheit, Festigkeit, Enge, Spannung, Feststecken sowie Ruhelosigkeit zur Sprache. Die Hamamelidae fühlen sich zusammengepresst, unter schwerem Druck, begrenzt, gefangen oder leicht, als ob sie fliegen. Eine genauere Zuordnung gelingt oftmals über das Erfragen gegenteiliger (polarer) Empfindungen.

An fünf Fällen dokumentiert Löbisch eindrucksvoll seine praktische Arbeit. Dabei wurde besonders häufig das bislang unterrepräsentierte und wenig geprüfte Arzneimittel Fagus (Buche, Gruppe der Hamamelidae) erfolgreich verordnet. Auch Cannabis indica (Cannabinaceae), Opuntia, sowie Rhus radicans, Rhus venenata und Rhus toxicodendron kamen zum Einsatz.

Eine verständliche und anschauliche Einführung in ein präzises Arzneifindungssystem, mit der gleichzeitig das Arzneiwissen zweier Arzneifamilien aus dem Reich der Pflanzen erweitert und vertieft wird.

Besprochene Fälle

Fall 1: Frau mit Polymyalgie -> Fagus

Fall 2: Frau mit Nahrungsmittelunverträglichkeit -> Fagus

Fall 3: Brennen im Magen, Sehschwäche -> Fagus

Fall 4: Fühlt sich vergessen, ausgeschlossen -> Fagus

Fall 5: Depressionen und Beziehungsprobleme, Vater-Konflikt -> Cann-i., Opuntia (Feigenkaktus)

Autor/Referent*In: Löbisch, Klaus
Schwierigkeitsgrad (Kenntnisniveau): 2 Homöopathie-Student (in Ausbildung), 3 Praxisanfänger, 4 Fortgeschrittener
Sprache: Deutsch
Vortragstyp/Eignung: Kurzdarstellung (Einführung), Unterricht (Arzneimittelkunde)
Teil/Datei 1 (48:35)
1. Buche (Fagus) / Beschreibungsqualitäten / Anacardiaceae, Hamamelidae: Empfindungen (00:00)
2. Fall 1: Polymyalgie / Krankengeschichte, Schlüsselworte / Stresspunkte (10:40)
3. Symptomsammlung / Reaktion auf Rhus-t. / Genauere Symptombeschreibung (21:18)
4. Verlauf unter Rhus-r. und Rhus-v. / Träume (33:06)
5. Weiterer Verlauf mit Rhus-v. und Fagus (42:26)

Teil/Datei 2 (45:21)
1. Fall 1 Forts.: Kritische Zusammenfassung / Fehler / Fagus (00:00)
2. Fall 2: Nahrungsmittelunverträglichkeit / Symptome, Empfindungen (08:51)
3. Fall 3: Brennen im Magen, Sehschwäche / Nach Fagus / Fall 4: Mobbing-Opfer (17:00)
4. Fall 5: Depressionen / Beschwerdebild, Vorgeschichte / Nach Cann-i. und Opuntia (27:20)
5. Fragen: Vital sensations und Arzneimittel (37:13)

Der Referent

Klaus Löbisch praktiziert und arbeitet seit den 80er-Jahren in Schopfheim. Er war regelmäßiger Teilnehmer der Boller Homöopathiewoche und hat sich mit Grundfragen der Homöopathie beschäftigt und darüber vielfach veröffentlicht, u.a. in den"Homöopathischen Einblicken".

Näheres zu Klaus Löbisch finden Sie hier

2 CDs in dekorativer Buchformatbox ODER als MP3-Download-Dateien

Coverbild: "Folia XVII" von Gernot A. Molitor (Quelle: flickr.com)

 

Hersteller
Verlag Homöopathie + Symbol, Martin Bomhardt, Liebigstr. 36, 10247 Berlin, E-Mail: info@homsym.de

Produktabbildung
Digitales Produkt - keine Abbildung verfügbar. Die Abbildung oben links dient der symbolischen Dekoration dieser Seite

Produktform
Digitales Produkt: Eine/mehrere ZIP-Dateien als digitale(s) Paket zum Herunterladen via Email-Link / Kundenkonto. Die ZIP-Datei enthält alle zum Produkt gehörigen abspielbaren Medien (Format MP3 bei Audio oder MP4 bei Video), optional zusätzliche PDF-Dateien als visuelles Material, optional weitere TXT-Dateien oder andere marktübliche digitale Formate (Genaueres siehe Beschreibung unter "Details").

Angaben zur Produktsicherheit / Warnhinweise
Dieser Titel (Inhalt des Produkts) enthält fachkundliche Informationen für/über Heilberufe und heilkundliche Anwendungen, jedoch keine Werbung für bestimmte Heilmittel/-behandlungen. Er gibt ausschließlich die persönliche Meinung und subjektive Erfahrung des/der jeweiligen Autor*in*nen wieder. Keinesfalls können bestimmte Inhalte, insbesondere im Medium wiedergegebene Hinweise zu medizinischen Anwendungen (z. B. zur Einnahme bestimmer Arzneien) als konkreter Ratgeber oder gar Anleitung zur (Selbst-)Behandlung verstanden werden, insbesondere nicht von medizinischen Laien. Im Falle eines Behandlungsbedarfs halten Sie bitte Rücksprache mit professionellen Therapeut*innen, inbesondere Ihrem Hausarzt/Ärztin, um mögliche gesundheitliche Folgen und Schäden einer unprofessionellen Eigenanwendung zu vermeiden.

Freiburger Homöopathievorträge, Universität, 19.Juni 2013

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1 Bewertung

18. April 2014 08:57

Ich habe mir Klaus Löbischs Vortrag über die Vital Sensation nach Sankaran sehr gerne angehört .

Ich habe mir Klaus Löbischs Vortrag über die Vital Sensation nach Sankaran sehr gerne angehört ... nun, da unlängst weitere Löbisch-Vorträge zu diesem Arzneimittelfindungssystem erschienen sind, bin ich der Ansicht, dass es sich bei diesem Titel um einen sehr guten Einführungsvortrag handelt, der Lust macht, sich näher mit Vital Sensation zu befassen. Ich gebe zu, dass ich selbst tiefer in die Materie eintauchen müsste, um schlüssig zu begründen, warum sich bei einer Polarität der Empfindungen (und da sind wir beim neuralgischen Punkt, denn unseren körperlichen, seelischen und geistigen Empfindungen = Sensations schenkt Löbisch freilich ein besonderes Augenmerk) ein Pflanzenmittel indiziert ist, wohingegen bei oft wechselnden Sensationen ein Tiermittel geeignet ist. Fünf Fallbeispiele und eine besondere Berücksichtigung des Heilmittels Fagus (Buche) runden diesen rundherum sehr guten Vortrag ab, den ich auch daher genossen habe, weil mir der Referent zugleich sehr sympathisch war.